Wut küsst Zärtlichkeit
Lui DePlanque verbindet zerbrechliche Intimität mit roher Wucht. Ihre Musik bewegt sich zwischen hauchzarten Vocals und präzise gesetztem, hartem, percussivem Rap. Getragen werden die deutssprachigen Songs von einer elektronischen Klangwelt, die rastlos, basslastig und körperlich spürbar ist. Chorflächen schweben über dunklen Subbässen, während DePlanque emotional direkt wird – irgendwo zwischen Verletzlichkeit und Stärke. Irgendwo zwischen schwebenden Passagen und abgründigen Tiefen.
Aufgewachsen im Münchner Umland, prägt die Spannung zwischen rauer Natur und idyllischen Landschaften ihre Texte. Diese Begegnung aus Härte und Zärtlichkeit zieht sich wie ein Leitmotiv durch ihr Werke.
Mit ihrer ersten Single „Terra Mater“ – einer treibenden, düsteren Produktion über die Gleichgültigkeit der Erde gegenüber dem Menschen – eröffnet sie Anfang 2026 die Reihe von Releases, die in ihrer Debüt-EP münden.
Lui DePlanque formuliert kompromisslos. Sie beschönigt nichts, spricht aus, was andere nicht sagen – und bleibt doch stets melodisch und zugänglich. Die EP wurde bei und mit dem Münchner Produzenten Daniel Fahrländer aufgenommen. Wer Fahrländer und dessen unverwechselbare Soundkulissen kennt, ahnt bereits, was da im Jahr 2026 auf uns zurollt.
Trotz aller Melancholie ist ihre Musik keine Flucht, sondern ein Antrieb: tanzbar, aufrüttelnd und intensiv. Lui DePlanque etabliert damit eine unverwechselbare Handschrift – direkt, mutig und bereit, neue Räume in der deutschsprachigen Electropop- und Rap-Szene zu öffnen.